Holzpflaster

Für Holzpflaster, auch Hirnholz- oder Stirnholzparkett genannt, wird das Holz quer zur Stammachse in kleine rechteckige Klötze gesägt. Beim Verlegen werden die Holzklötze vertikal in ein Kleberbett gesetzt, so dass die Jahresringe zu sehen sind. Anschließend wird das Holzpflaster vor Ort geschliffen und lackiert oder geölt.

Bei Holzpflaster schätzt man besonders die elastische, fußwarme und strapazierfähige Eigenschaft. Traditionell wird Holzpflaster gern in Werkräumen, Museen, öffentlichen Gebäuden und Gaststätten eingesetzt. Seine Elastizität wirkt sich positiv auf die Rückengesundheit bei stehender oder gehender Tätigkeit aus. Werkstücke und Werkzeuge brechen beim Fall auf Holz nicht so schnell.

Durch die einzigartige charakteristische Optik, die sichtbaren Jahresringe, hat Holzpflaster neuerdings auch im Wohnbereich seinen festen Platz gefunden.

Gesamthöhe im Industriebereich: mind. 40 mm.
Gesamthöhe im Wohnbereich: ab 20 mm.
Hergestellt nach DIN 68 702